St. Jacobi-Kirche zu Neuenkirchen

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Mit großem Dank an Rolf Schmidt, Neuenkirchen.

Neuenkirchen wurde 1323 erstmals als eigenständiges, von Wesselburen gelöstes Kirchspiel erwähnt.
Seine Entstehung verdankt es der Besiedlung der binnenseitigen Marsch durch die Initiative der Geschlechterverbände, besonders der Hodiemannen und Todiemannen.
Den gotischen Backsteinbau, der dem Pilger-Apostel Jacobus dem Älteren geweiht ist, errichteten die Bewohner, die durch die erfolgreiche Urbarmachung des umliegenden vermoorten Ödlandes reich geworden waren. Mit dieser Kirche sollte der sonntägliche Hin- und Rückmarsch zur Kirche in Wesselburen eingespart werden. Der auf einer Wurt angelegte Kirchenbau ist nur in seinen Mauern erhalten. Nach Bränden in den Jahren 1704 und 1729 entstand die Kirche 1730 unter Verwendung der alten Mauern durch den aus Schwaben stammenden Baumeister Johann Georg Schott neu.

Der prächtige silberne Abendmahlskelch des 14. Jahrhunderts mit den Wappen der Hodiemannen und Todiemannen ist bis heute in Gebrauch. 1710 entstand die achtseitige Taufe im Akanthusbarockstil und 1730 der Altar. Geschaffen hat sie der Wesselburener Schnitzer Albert Hinrich Burmester. Der Aufbau des Altars folgt einem damals gängigen Schema: Im Zentrum ist der Gekreuzigte zu sehen, ihm zur Seite stehen seine Mutter Maria und der Jünger Johannes. An den Außenseiten sind die vier Evangelisten dargestellt, die Sockelzone zeigt das Heilige Abendmahl. Die Orgel mit ihrer breiten Prospekt-Sichtfront besticht mit den großen äußerst bewegt musizierenden Engelfiguren.
Die Orgel mit ihrer breiten Prospekt-Sichtfront mit den großen äußerst bewegt musizierenden Engelfiguren. Das Schnitzwerk der achtseitigen Taufe im Akanthusbarockstil entstand1710.
Text: Jochen Bufe

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